286 Einsätze in 2018

Schwere Verkehrsunfälle, zahlreiche Brände, der Sturm Fabienne, das waren die besonderen Einsätze, zu denen die vier Feuerwehren der Kreisstadt im vergangenen Jahr alarmiert wurden. 

Während der gemeinsamen Dienstversammlung am Freitag (22.03.) gab Stadtbrandinspektor Felix Spilger einen Überblick der geleisteten Arbeit der vier Abteilungen der Feuerwehren im Stadtgebiet.

In 2018 kam es zu 57 Bränden, 98 Technischen Hilfeleistungen, 105 Fehlalarmen und 26 überörtlichen Einsätzen. Diese schlugen mit 6359 Einsatzstunden zu Buche.

Bei allen Einsätzen konnten 26 Personen gerettet und 9 Personen leider nur tot geborgen werden.

Mit einem leicht rückläufigen Personalbestand von 185 Aktiven wurde das Pensum abgearbeitet . Nicht ganz ohne Sorge blickt die Führung deshalb in die Zukunft, zumal auch das Interesse in den Jugendabteilungen an der Feuerwehr-Arbeit nachlässt.

Neben den Einsätzen müssten auch die umfangreichen Schulungs-Maßnahmen und Lehrgänge, die Wartung der Gerätschaften, Ausbildung, Brandsicherheitsdienste sowie der Verwaltungs-Aufwand berücksichtigt werden. So summierten sich die geleisteten Stunden auf 31 700 – erheblich mehr als im Jahr zuvor.

Dass sich an dieser Belastung wenig ändern werde, führte der stellvertretende Kreisbrand-Inspektor Andreas Möstl aus. Dies bringe die zentrale Lage des Kreises im Schnittpunkt der große Verkehrslinien und Wasserwege mit sich.

Bürgermeister Erhard Walther als oberster Dienstherr legte ein Bekenntnis zur Feuerwehr ab: Ein Jahr und drei Tage sei er jetzt im Amt, doch schon nach wenigen Wochen  habe ihn die Wehr in ihre Reihen aufgenommen, ihn mit einer Uniform ausgestattet und auf einen Lehrgang geschickt. „Nun bin ich einer der Ihren, mache Einsätze mit und bin stolz darauf,“ sagte er.

Stadtverordneten-Vorsteher Klaus Meinke dankte für die geleistete Arbeit, vor der er und seine Magistratsmitglieder, die zahlreich der Dienstversammlung beiwohnten, große Hochachtung haben. Die Bürgerschaft kann sich darauf verlassen, dass im Notfall rasch und effektiv geholfen werde.

Der Abend gab auch Gelegenheit, langjährige verdienstvolle Aktive zu ehren:

Für 40 Jahre aktiven und pflichttreuen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr erhielten

Christian Kaiser, Ulrich Kappel, Harald Kirmes, Jörg Spickert, Peter Imhof, Stephan König und Roland Pogarell das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande; nachträglich mit der Katastrophenschutzmedaille in Bronze für 10 Jahre aktiven Dienstes im IuK / ELW-Team wurde Jennifer Nold ausgezeichnet.

Für 50 Jahre aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr erhielten Jürgen Müller, Kurt Urban, Berthold Kohlgardt und Peter Engeroff erhielten das Brandschutzehrenzeichen in Gold;

Eine Anerkennungsprämie des  Landes Hessen für pflichtreuen aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr durften entgegennehmen:

Patrick Bauer, Thorsten Engelhart, Ruben Kiendl, Stephan Hentschel, Tim Herz, Patrick Hammann, Johannes Roos, Thorsten Deumlich, Christian Kuhley, Frank Senßfelder, Jürgen Diehl, Bernd Lochmann, Steffen Seelmann, Markus Matischok, Thomas Hummel, Werner Meinhardt, Michael Seigfried, Jörg Spickert, Fritz Hammann und Roland Pogarell.